Depot-Vergleich 2026: die besten Broker in Deutschland

Für langfristige Anleger ist SMARTBROKER+ 2026 einer der stärksten Allround-Broker: 0 € Depotführung, 0 € Sparplanausführung, gettex-Orders ab 500 € für 0 €, 1,75 % p. a. Zinsen auf Guthaben und ein sehr breites Wertpapierangebot. Trade Republic bleibt die sauberste App-Lösung für einfache Sparpläne und Einzelorders mit 1 € Abwicklungskostenpauschale und 2 % p. a. Cash-Zinsen. XTB ist besonders interessant, wenn Aktien, ETFs und Trading-Funktionen in einer Plattform kombiniert werden sollen.
Der ultimative Online-Broker-Vergleich

Inhalt

Mein Ergebnis: Für Einsteiger und ETF-Sparer ist Trade Republic das zugänglichste Gesamtpaket. XTB passt besser zu aktiven Anlegern, die echte Aktien mit einer tiefen Handelsplattform verbinden wollen. Admirals richtet sich an erfahrene Nutzer, die Investieren, CFDs, MetaTrader und TradingView-Charts in einer Umgebung suchen. SMARTBROKER+ ist meine Wahl für ein breites, steuereinfaches Depot mit vielen Handelsplätzen.

Ich habe dabei nicht nur die plakative Ordergebühr verglichen. Im Alltag entscheiden auch Spread, Fremdwährungsumrechnung, Steuerabzug, Handelsplätze, Ordertypen und die Frage, wie verständlich die Kosten vor dem Kauf angezeigt werden. Genau dort trennen sich die Anbieter deutlicher, als es die Werbung mit „0 Euro“ vermuten lässt.

Trade Republic
Admirals

Angebotene Produkte

Aktien, ETF, Investmentfonds, Kryptowährungen, Anleihen

Aktien, ETF, CFD, CFD auf Indizes, CFDs auf Aktien, Forex, Kryptowährungen, Rohstoffe

Schnellvergleich

Broker

Kostenmodell

Steuer & Einordnung

Trade Republic

1 € Fremdkosten je Einzeltrade; Sparpläne 0 €; 2,25 % variable Verzinsung auf Cash

Steuer automatisch
Deutsche Vollbank; Aktien, ETFs, Anleihen, Krypto

SMARTBROKER+

gettex ab 500 € Ordervolumen 0 €, darunter 1 €; Sparpläne 0 €

Steuer automatisch
Baader Bank; rund 30 Handelsplätze und breite Produktauswahl

XTB

0 % Provision bis 100.000 € Monatsumsatz; darüber 0,2 % (mind. 10 €); 0,5 % FX

Selbst erklären
KNF-Hauptaufsicht, deutsche Zweigniederlassung; echte Wertpapiere und CFDs

Admirals

Invest.MT5: USA 0,02 USD/Aktie (mind. 1 USD); DE/FR 0,10 % (mind. 1 €); 0,3 % FX

Selbst erklären
Admirals Europe Ltd, CySEC 201/13; Aktien/ETFs und separate CFD-Konten

Scalable Capital

FREE Broker 0,99 €; PRIME+ als Flatrate; Sparpläne 0 €

Steuer automatisch
BaFin-reguliertes Wertpapierinstitut; Aktien, ETFs und ETPs

Trading 212

Keine Orderprovision für Aktien/ETFs; 0,15 % Währungsumrechnung

Seit 05.01.2026 automatisch
Trading 212 EU GmbH unter BaFin-Aufsicht

finanzen.net zero

0 € ab 500 € Ordervolumen über gettex, darunter 1 €

Steuer automatisch
Depotführung über Baader Bank

Bitpanda

Aktien und ETFs: 1 € je Kauf/Verkauf; Krypto-Kosten assetabhängig

Aktien/ETF-Steuern automatisch
Multi-Asset-App; Kryptosteuern in Deutschland nicht pauschal automatisch

eToro

Aktien je nach Börse/Wohnsitz 1 oder 2 USD bei Kauf und Verkauf; weitere FX-Kosten möglich

Selbst erklären
Aktien, ETFs, Krypto, CopyTrader und CFDs

comdirect

Volumenabhängige Standardprovision; Neukundenpreise nur zeitlich begrenzt

Steuer automatisch
Commerzbank; sehr breites Bank- und Depotangebot

ING

4,90 € + 0,25 % vom Kurswert, max. 69,90 €; ggf. Handelsplatzentgelt

Steuer automatisch
Direktbank; breite Auswahl und viele Sparpläne

Consorsbank

Standard mind. 9,95 € im Silver-Status; Aktionen und Vieltrader-Staffeln separat

Steuer automatisch
BNP Paribas; viele Märkte, Fonds und Derivate

Flatex

Orderpreis abhängig von Handelsplatz und Volumen; Sparplanangebot separat prüfen

Steuer automatisch
flatexDEGIRO Bank AG; Aktien, ETFs und Derivate

Interactive Brokers

Sehr günstige, aber markt- und volumenabhängige Gebührenstruktur

Selbst erklären
Globale Märkte, Optionen, Futures; eher für Erfahrene

IG

Gebühren produktabhängig; Aktienhandel und CFD-Konditionen strikt trennen

Deutscher Steuerabzug
IG Europe GmbH unter BaFin/Bundesbank; Fokus auf aktives Trading

Beste Online Broker 2026: Unsere Top-Empfehlungen 06/2026

Der beste Broker hängt vom Nutzungsprofil ab. Ein ETF-Sparer braucht andere Funktionen als ein aktiver Trader, ein Dividendenanleger oder jemand, der regelmäßig Anleihen und Fonds kauft. Deshalb bewerten wir die Anbieter nicht nach einer einzigen Gesamtzahl, sondern nach konkreten Einsatzfällen.

Bester Broker für Einsteiger: Trade Republic

Mein Eindruck im Test: Wertpapiersuche, Sparplan und Kauf liegen nah beieinander; die App erklärt sich schneller als die drei Profi-Plattformen. Vor einer Einzelorder bleibt aber wenig Auswahl beim Ausführungsplatz. Für Buy-and-hold ist das angenehm, für aktive Händler eine echte Einschränkung.

Plattform Trade Republic

Trade Republic verlangt keine Depotgebühr, Sparplanausführungen kosten 0 € und Einzelorders eine Fremdkostenpauschale von 1 €. Als deutsche Vollbank führt der Anbieter die Abgeltungsteuer automatisch ab und unterstützt den Freistellungsauftrag. Auf nicht investiertes Cash werden derzeit 2,25 % p. a. variabel weitergegeben.

Die Kehrseite ist nicht versteckt: Für tiefes Charting, viele Handelsplätze oder komplexe Orderstrategien ist Trade Republic nicht meine erste Wahl. Auch beim Kundenservice und bei Depotüberträgen gab es in der Vergangenheit öffentliche Kritik. Die ausführliche Einordnung finden Sie in unseren Trade-Republic-Erfahrungen 2026.

Admirals: beste Wahl für MetaTrader und Multi-Asset

Mein Eindruck im Test: Admirals bietet am meisten Werkzeug, verlangt aber auch am meisten Orientierung. Das Dashboard trennt Invest-, Trade- und Zero-Konten; wer nur einen ETF kaufen will, muss zuerst das richtige Kontomodell wählen. Für erfahrene MetaTrader-Nutzer ist genau diese Tiefe der Vorteil.

Admirals im Test: Invest.MT5 und Zero.MT5 im Kontovergleich

Im Invest.MT5-Konto lassen sich echte Aktien und ETFs handeln. Für US-Aktien berechnet Admirals 0,02 USD je Aktie, mindestens 1 USD; bei deutschen und französischen Aktien sind es 0,10 % des Transaktionswerts, mindestens 1 €. Bei einer abweichenden Kontowährung kommt eine Umrechnungsgebühr von 0,3 % hinzu.

Für aktives Trading stehen MT4, MT5, die Supreme Edition mit mehr als 60 Zusatztools, StereoTrader sowie die Admirals-Plattform mit TradingView-Charts bereit. Wichtig: TradingView-Charts in der Admirals-Plattform sind nicht automatisch dasselbe wie eine direkte Broker-Anbindung im externen TradingView-Konto.

Der deutsche Zugang läuft über Admirals Europe Ltd unter der zyprischen CySEC, Lizenz 201/13. Admirals ist nicht steuereinfach; deutsche Kunden müssen Erträge selbst erklären. Die Kontostruktur und die niedrigere Anlegerentschädigung sind reale Nachteile gegenüber einem deutschen Vollbankdepot. Unser ausführlicher Admirals-Test 2026 zeigt Gebühren, Konten und Plattformen im Detail.

Stark

  • echte Aktien/ETFs und CFD-Trading in getrennten Konten
  • MT4, MT5, Supreme Edition und TradingView-Charts
  • Demokonto für die Plattformprüfung

Schwach

  • Kontomodelle für Einsteiger erklärungsbedürftig
  • nicht steuereinfach
  • 10 € Inaktivitätsgebühr pro Monat nach 24 Monaten ohne Trade bei positivem Kontoguthaben

Bester Allround-Broker: SMARTBROKER+

Smartbroker+ Plattform

SMARTBROKER+ ist die stärkste Wahl für Anleger, die ein breites Depot wollen und nicht nach sechs Monaten merken möchten, dass der Broker bei Anleihen, Fonds oder Handelsplätzen zu eng wird. Stiftung Warentest kürte SMARTBROKER+ im Dezember 2025 zum Kostensieger in allen getesteten Depotgrößen.

Das Angebot ist breiter als bei fast jedem anderen deutschen Broker: gettex-Orders ab 500 € Ordervolumen für 0 €, alle anderen Börsen für 4 € Flat (Xetra: 4 € + 0,01 % Börsenentgelt, mind. 1,50 € zusätzlich), 0 € Sparpläne, 10.800+ sparplanfähige Wertpapiere, über 40.000 Anleihen und 18.000 Fonds. Dazu kommen 1,75 % p. a. Zinsen auf das Guthaben des Verrechnungskontos — ein Detail, das im direkten Vergleich mit Trade Republic und Scalable Capital relevant wird. Depot und Verrechnungskonto liegen bei der Baader Bank, die zusätzlich Mitglied im freiwilligen Einlagensicherungsfonds des BdB ist.

Bester Broker für aktive Trader: XTB

Mein Eindruck im Test: Die xStation zeigt mehr Marktinformationen und Orderoptionen als eine Neobroker-App, ohne so technisch wie MetaTrader zu wirken. Entscheidend ist die Produktauswahl: Bei ähnlichen Namen muss klar erkennbar sein, ob eine echte Aktie oder ein CFD geöffnet wird.

XTB xStation im Test: echte Aktie und CFD in der Wertpapiersuche

XTB bietet über 7.400 Aktien aus 14 Märkten. Bis zu einem monatlichen Umsatz von 100.000 € fällt bei echten Aktien und ETFs keine Orderprovision an; oberhalb der Grenze sind es 0,2 %, mindestens 10 €. Bei Wertpapieren in einer anderen Kontowährung kostet die Umrechnung 0,5 %. Genau diese FX-Gebühr kann bei häufigen US-Aktienkäufen wichtiger werden als die beworbene Nullprovision.

XTB S.A. German Branch ist bei der BaFin registriert; die Hauptaufsicht liegt bei der polnischen KNF. Steuerlich bleibt der Anbieter für deutsche Kunden ein Auslandsbroker: Er stellt eine Erträgnisaufstellung bereit, führt die Abgeltungsteuer aber nicht automatisch ab. Mehr zur Bedienung lesen Sie in unserem xStation-5-Praxistest.

Stark

  • tiefe, trotzdem zugängliche Plattform
  • echte Wertpapiere und CFDs getrennt verfügbar

Schwach

  • 0,5 % Währungsumrechnung
  • kein automatischer deutscher Steuerabzug

So wählst du den richtigen Online-Broker

Ein guter Broker passt zur Hauptnutzung. Wer monatlich 100 € in einen ETF spart, braucht keine Futures-Plattform. Wer US-Aktien aktiv handelt, sollte FX-Kosten und Handelsplätze ernster nehmen als die Depotgebühr. Wer Anleihen, Fonds und Dividendenwerte kombiniert, ist mit einem sehr schmalen Neobroker schnell schlecht bedient.

Kosten: Ordergebühr ist nicht alles

Die meisten Broker werben mit niedrigen Orderkosten. Das ist sinnvoll, aber unvollständig. Wirklich relevant sind Gesamtkosten: Ordergebühr, Spread, Handelsplatzentgelt, FX-Gebühr, Produktkosten, Sparplangebühr und mögliche Zusatzkosten bei Auslandsorders.

SMARTBROKER+ ist bei gettex-Orders ab 500 € sehr günstig und bei Xetra transparent (4 € + 0,01 % Börsenentgelt, Gesamtminimum ca. 5,50 €). Trade Republic ist bei einfachen Einzelorders und Sparplänen extrem transparent. Trading 212 ist bei Wertpapierkommissionen sehr stark, hat aber FX-Kosten. XTB ist bis 100.000 € Monatsvolumen bei Aktien/ETFs provisionsfrei. Wer aktiv handelt, sollte vorher genau prüfen, wie sich Kosten bei mehreren Orders im Monat addieren — besonders bei Fremdwährungen.

Sicherheit: Regulierung, Einlagensicherung und Wertpapierverwahrung

Bei deutschen Brokern ist wichtig, ob der Anbieter selbst eine Bank ist, mit welcher Depotbank gearbeitet wird und wie Kundengelder verwahrt werden. Cash, Wertpapiere und Fondsanteile haben unterschiedliche Schutzlogiken. Wertpapiere gehören grundsätzlich dem Kunden und fallen nicht einfach in die Insolvenzmasse des Brokers; Cash unterliegt dagegen je nach Struktur der Einlagensicherung oder einer Geldmarkt-/Treuhandstruktur.

Trade Republic ist eine deutsche Vollbank mit BaFin- und Bundesbank-Aufsicht. SMARTBROKER+ arbeitet über die Baader Bank, die zusätzlich Mitglied im freiwilligen BdB-Einlagensicherungsfonds ist. Scalable Capital nutzt ebenfalls deutsche regulierte Strukturen. Eine gute Übersicht bietet der Vergleich BaFin-regulierter Broker sowie unser Artikel zur Kapitalertragsteuer in Deutschland für die steuerliche Seite.

Produktangebot: ETF-Sparplan oder echtes Depot?

Viele Anleger brauchen am Anfang nur einen ETF-Sparplan. Später kommen Einzelaktien, Dividendenwerte, Anleihen, Fonds oder Geldmarkt-ETFs dazu. Wer dann den Broker wechseln muss, hat Aufwand mit Depotübertrag, Anschaffungsdaten und Steuerdokumenten. Deshalb sollte der Broker nicht nur für den ersten Kauf, sondern für die nächste Ausbaustufe passen.

Für maximale Einfachheit reicht Trade Republic. Für breitere Wertpapierauswahl ist SMARTBROKER+ klar stärker. Für internationale Aktien ist Trading 212 sehr praktisch. Für aktive Plattform-Nutzer ist XTB interessanter. Für Profi-Produkte wie Optionen, Futures oder komplexe internationale Märkte bleibt Interactive Brokers eine der tiefsten verfügbaren Plattformen.

Steuerlogik: Steuereinfach ist kein Nebendetail

Ein deutscher Broker führt Kapitalertragsteuer, Solidaritätszuschlag und Verlustverrechnung automatisch ab. Bei ausländischen Brokern müssen Anleger mehr selbst dokumentieren und in der Steuererklärung sauber erklären. Das kann bei wenigen Trades überschaubar sein; bei vielen Dividenden, Fremdwährungen, Verkäufen und Bruchstücken wird es schnell lästig.

In Deutschland gilt grundsätzlich 25 % Kapitalertragsteuer plus 5,5 % Solidaritätszuschlag auf die Steuer, also 26,375 % ohne Kirchensteuer. Der Sparer-Pauschbetrag beträgt 1.000 € für Einzelpersonen und 2.000 € bei Zusammenveranlagung. Mehr dazu im Leitfaden zur Kapitalertragsteuer in Deutschland.

Plattform & Bedienung: Im Alltag zählt nicht das Design, sondern das Tempo

Eine App kann hübsch sein – entscheidend ist, ob du im Alltag schnell und fehlerfrei handeln kannst. Du merkst die Qualität spätestens dann, wenn es hektisch wird.

Das macht eine gute Plattform aus:

  • Stabilität: App/Web funktionieren auch bei volatilen Märkten.
  • Ordertypen: Limit, Stop, Stop-Limit (und je nach Stil mehr).
  • Übersicht: Abrechnungen, Dokumente, Steuerbereich – leicht auffindbar.
  • Sparpläne: Ändern/pausieren/erhöhen in Sekunden, klare Ausführungstage.
  • Support-Erreichbarkeit: Wenn’s ein Problem gibt, willst du jemanden erreichen – nicht nur ein Kontaktformular.

Depotwechsel/Depotübertrag: Denk schon beim Start an den Exit

Du solltest den Broker wechseln können, ohne dass es ein Projekt wird. Ein guter Depotwechsel ist planbar – ein schlechter kostet Wochen und Nerven.

Worauf es ankommt:

  • Ablauf & Dauer: Depotüberträge dauern häufig mehrere Tage bis Wochen – je nach Broker und Positionen.
  • Anschaffungsdaten: Sollten korrekt übertragen werden (wichtig für Steuer & Performance).

Welcher Online Broker passt zu dir?

Unser Depot Vergleich zeigt vor allem eins: „den“ besten Broker gibt es nicht. Es hängt stark davon ab, wofür du dein Depot nutzt.

So gehst du vor in 2 Minuten

  1. Leg deine Hauptnutzung fest: Sparplan, Einzelkäufe, Trading, Krypto – und wie oft du wirklich handelst.
  2. Filtere nach den wenigen Punkten, die dich wirklich betreffen: Kosten, Handelsplätze/Produkte, Steuern in Deutschland, Plattform, Support.
  3. Triff die pragmatische Entscheidung: Wenn zwei Broker ähnlich sind, gewinnt der, der deinen „Hauptfall“ am saubersten löst (z. B. Sparplan-Setup oder internationaler Handel).

Krypto-Broker: Bitpanda, Kraken und Finst statt Depot-Kompromiss

Krypto ist kein normaler Aktienhandel. Wer Bitcoin oder Ethereum wirklich halten möchte, sollte zwischen echten Coins, ETPs, CFDs und App-Exposure unterscheiden. Bitpanda, Kraken und Finst sind stärker, wenn echte Krypto-Funktionen im Vordergrund stehen. Trade Republic und Scalable bieten Krypto-Zugang einfacher, aber weniger tief.

Für langfristige Krypto-Anleger zählen Verwahrung, Gebühren, Produktform und Steuerdokumentation. Für kurzfristige Trader zählen Liquidität, Spreads und Orderausführung. Eine Krypto-Position im Depot ist bequem; echte Krypto-Plattformen sind spezialisierter.

Vor- & Nachteile von Online-Brokern

Vorteile

  • Günstiger und digitaler Zugang zum Wertpapierhandel
  • Aktien und ETF-Sparpläne sind bei vielen Anbietern sehr günstig oder sogar kostenlos
  • Schnelle Depoteröffnung und bequeme Verwaltung per App oder Web

Nachteile

  • Häufig kein persönlicher Ansprechpartner wie bei klassischen Banken

Fazit: Welcher Online-Broker ist 2026 der beste?

Der beste Online-Broker 2026 hängt vom Profil ab. Für ein breites deutsches Wertpapierdepot ist SMARTBROKER+ aktuell eine der stärksten Lösungen — Stiftung Warentest bestätigt das mit dem Kostensieger-Titel für Dezember 2025. Kosten, Produktauswahl, Handelsplätze und Sparpläne spielen sehr gut zusammen, und 1,75 % p. a. Guthaben-Zinsen kommen obendrauf.

Trade Republic bleibt die beste Wahl für sehr einfache App-Nutzung, Sparpläne ab 1 € Sparrate und Anleger, die möglichst wenig Komplexität wollen — mit 2 % p. a. Cash-Zinsen als echtem Zusatzvorteil, sofern die neue IBAN-Struktur bekannt ist. Trading 212 ist stark für internationale Aktien und Bruchstücke und bietet 3 % p.a. Cash-Zinsen. XTB passt für Anleger, die Aktien, ETFs und Trading-Tools kombinieren möchten. Interactive Brokers und WH SelfInvest sind für erfahrene Nutzer, die bewusst Tiefe suchen.

Die schlechteste Entscheidung ist nicht ein Broker auf Platz zwei oder drei. Es ist ein Broker, der nicht zur eigenen Nutzung passt. Wer vor der Eröffnung ehrlich klärt, ob er Sparplananleger, Dividendeninvestor, aktiver Trader oder Krypto-Nutzer ist, spart sich später Gebühren, Frust und unnötige Depotwechsel.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Online Broker

Haftungsausschluss:

72% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.
*Kapitalanlagen bergen Risiken. Der Wert Ihrer Anlage kann steigen oder fallen, und Sie erhalten unter Umständen nicht den investierten Betrag zurück. Frühere Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Trading 212: Um einen kostenlosen Anteil im Wert von bis zu 100 EUR/GBP zu erhalten, können Sie über diesen Link ein Konto bei Trading 212 eröffnen. Bedingungen gelten
Disclaimer: Trading ist riskant und Sie könnten einen Teil oder Ihr gesamtes investiertes Kapital verlieren. Alle veröffentlichten Informationen dienen ausschließlich Informations- und Bildungszwecken und stellen keine Form von Finanz-/Anlageberatung und/oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.