Broker-Vergleiche

Ein erstes Aktiendepot muss vor allem eins sein: einfach. Denn als Einsteiger verlierst du nicht an der Börse, weil du „zu wenig Tools“ hattest – sondern weil du ein Depot wählst, das im Alltag nervt (oder unnötig kostet).
In diesem Guide findest du deshalb keine beliebige Top-10, sondern eine Vergleichstabelle plus klare Empfehlungen für typische Anfänger-Situationen: ETF-Sparplan, App-Investieren, Robo-Depot oder Einmalkäufe.
Der „beste Broker für Anfänger“ hängt nicht von Marketing-Siegeln ab, sondern von deinem Alltag: Sparplan oder Einzelkauf? App oder Desktop? Willst du selbst bauen – oder einfach laufen lassen?
Trade Republic ist für viele Einsteiger das unkomplizierteste Depot: App öffnen, Depot eröffnen, Sparplan anlegen – fertig. Die Kostenlogik ist dabei angenehm simpel: 1 € pro Transaktion bei Käufen/Verkäufen und 0 € für Sparpläne, sodass du ohne Rechnen loslegen kannst. Und weil Trade Republic auch als Bank auftritt, fühlt sich das Ganze für viele im Alltag vertraut an – inklusive Verrechnungskonto und „alles an einem Ort“.
Vorteile
Nachteile

XTB ist eine gute Wahl für Einsteiger, die nicht allein gelassen werden wollen: Wenn du Fragen zur Kontoeröffnung, zur ersten Order oder zur Plattform hast, sind klare Kontaktwege und erreichbarer Support Gold wert. Gleichzeitig bekommst du eine moderne App/Web-Plattform, die schnell verständlich ist und mit der du einfach starten kannst – ohne dass du dich durch komplizierte Menüs kämpfen musst. Wichtig als Hinweis für Anfänger: XTB bietet zwar auch CFDs an, aber für den Einstieg reichen Aktien/ETFs völlig aus.
Vorteile
Nachteile

Trading 212 eignet sich als Aktiendepot für Anfänger, weil du extrem schnell reinkommst: Die App ist intuitiv, du kannst auch mit kleinen Beträgen starten und dank Bruchstücken musst du nicht erst „eine ganze Aktie“ kaufen. Gerade wenn du gern internationale Aktien (z. B. USA) im Blick hast, ist Trading 212 praktisch, weil die Währungsumrechnung transparent ist – und genau dort entstehen bei Einsteigern oft die versteckten Kosten. Kurz: einfach zu bedienen, flexibel für erste Aktienkäufe und gut, wenn du nicht nur in Deutschland investieren willst.
Vorteile
Nachteile

Wenn du keine Lust hast, ETFs auszuwählen, zu gewichten und zu rebalancen, ist ein Robo-Depot oft die nervenschonendste Lösung. quirion zielt genau darauf: Du wählst Risikoklasse/Ziel – der Rest läuft automatisiert. Sparpläne sind ab 25 € möglich; die All-in-Gebühr startet (je nach Paket) ab 0,48% p.a.
Vorteile
Nachteile

Freedom24 ist interessant, wenn du nicht primär einen Sparplan suchst, sondern Einmalkäufe und eine sehr breite Auswahl an Aktien/ETFs. Wichtig für Anfänger (und der Grund, warum wir es nicht als „Sparplan-Depot“ empfehlen): Es gibt keine Sparpläne auf ETFs oder Aktien.
Vorteile
Nachteile
Bevor du dich für ein Depot entscheidest, hilft eine kurze Einordnung: Diese Begriffe klingen ähnlich, meinen aber etwas anderes. Die gute Nachricht: Für Anfänger reicht es meist, zu wissen, welches Modell zu deinem Start passt.
| Typ | Kurz erklärt | ||
| Neobroker | App-first und bewusst schlank – oft sehr günstig. Ideal, wenn du ETF-Sparpläne oder einfache Käufe machen willst, ohne viel „Bank-Menü“. Beispiel: Trade Republic | ||
| Online-Broker | Der Oberbegriff: fast alle Broker sind „online“. Je nach Anbieter reicht die Spanne von sehr einsteigerfreundlich bis deutlich umfangreicher (mehr Märkte, Tools, Produkte). Beispiele: XTB, Trading 212 | ||
| Robo-Advisor | Du investierst in ein automatisch gemanagtes ETF-Portfolio. Du wählst Risiko/Ziel – der Anbieter übernimmt Auswahl, Rebalancing und Umsetzung. Ideal, wenn du möglichst wenig selbst entscheiden willst. Beispiel: quirion |
| Typ | Kurz erklärt |
| Neobroker | App-first und bewusst schlank – oft sehr günstig. Ideal, wenn du ETF-Sparpläne oder einfache Käufe machen willst, ohne viel „Bank-Menü“. Beispiel: Trade Republic |
| Online-Broker | Der Oberbegriff: fast alle Broker sind „online“. Je nach Anbieter reicht die Spanne von sehr einsteigerfreundlich bis deutlich umfangreicher (mehr Märkte, Tools, Produkte). Beispiele: XTB, Trading 212 |
| Robo-Advisor | Du investierst in ein automatisch gemanagtes ETF-Portfolio. Du wählst Risiko/Ziel – der Anbieter übernimmt Auswahl, Rebalancing und Umsetzung. Ideal, wenn du möglichst wenig selbst entscheiden willst. Beispiel: quirion |
Wenn du nur drei Dinge sauber prüfst, bist du schon weiter als die meisten:
Viele „kostenlos“-Modelle holen sich Geld woanders. Achte deshalb auf die drei Kostenstellen, die Anfänger am häufigsten treffen:
Haftungsausschluss:
Hinweis zu Ertrags-ETFs:
Die genannten jährlichen Erträge basieren auf historischen Ausschüttungen bis zum 03.06.2025. Diese Angaben dienen ausschließlich Informationszwecken und stellen keine Garantie für zukünftige Ergebnisse dar.
Covered Call ETFs sind komplexe Finanzprodukte mit erhöhtem Risiko. Sie bieten keine vollständige Absicherung bei fallenden Märkten und können bei steigenden Kursen unterdurchschnittlich abschneiden. Vor der Investition ist eine Eignungsprüfung gemäß MiFID II erforderlich.