Depot-Vergleich 2026: die besten Broker in Deutschland

Für langfristige Anleger ist SMARTBROKER+ 2026 einer der stärksten Allround-Broker: 0 € Depotführung, 0 € Sparplanausführung, gettex-Orders ab 500 € für 0 €, 1,75 % p. a. Zinsen auf Guthaben und ein sehr breites Wertpapierangebot. Trade Republic bleibt die sauberste App-Lösung für einfache Sparpläne und Einzelorders mit 1 € Abwicklungskostenpauschale und 2 % p. a. Cash-Zinsen. XTB ist besonders interessant, wenn Aktien, ETFs und Trading-Funktionen in einer Plattform kombiniert werden sollen.
Der ultimative Online-Broker-Vergleich

Inhalt

Wer heute ein Depot eröffnet, entscheidet nicht nur über 1 € Ordergebühr oder kostenlose ETF-Sparpläne. Entscheidend sind Kosten, Handelsplätze, Produktauswahl, Steuern, Sicherheit und die Frage, ob der Broker in drei Jahren noch zur eigenen Strategie passt.

Der deutsche Broker-Markt ist nicht einfacher geworden — er ist breiter und unübersichtlicher. Neobroker wie Trade Republic dominieren bei Sparplänen und App-Nutzung. SMARTBROKER+ ist Stiftung-Warentest-Kostensieger (12/2025) und schlägt bei Produktbreite fast alles im Markt. Trading 212 punktet bei internationalem Aktienhandel ohne Kommission, XTB kombiniert echte Aktien und ETFs mit einer ernsthaften Trading-Plattform, und WH SelfInvest, IG oder Capital.com sprechen eine völlig andere Zielgruppe an.

Schnellvergleich

Broker💲 Kosten (Kurz)🛡️ Sicherheit🧰 Produkte
Trade Republic
Zum Broker
1 € Abwicklungskostenpauschale bei Einzelorders; Sparpläne 0 €Deutsche Vollbank, BaFin- und Bundesbank-Aufsicht, EdB bis 100.000 €Aktien, ETFs, Anleihen, Krypto (50+), Derivate, Sparpläne (2.600+ ETFs, 2.700+ Aktien)
Scalable CapitalFREE: 0,99 € pro Trade, PRIME ETFs ab 250 € für 0 €; PRIME+: 4,99 €/Monat, Trades ab 250 € für 0 €; Sparpläne 0 €Deutsche Broker-Struktur mit regulierten Partnerbanken; steuereinfach für deutsche AnlegerAktien · ETFs · Sparpläne · Derivate · Fonds
XTB
Zum Broker
0 % Kommission bis 100.000 € Monatsumsatz; danach 0,2 %, mind. 10 €; bei Fremdwährungsinstrumenten 0,5 % FX-Kosten möglichXTB S.A. German Branch; BaFin-relevante Aufsicht; EU-reguliertAktien, ETFs, ETF-Sparpläne, CFDs, xStation 5, Demokonto
Trading 212
Zum Broker
0 € Order · FX i. d. R. 0,15%EU-reguliert · steuereinfachAktien, ETFs, Pies, Bruchstücke, Cash-Zinsen
Finanzen.net Zero0 €/1 € je nach Modell & BedingungenBaFin-nahe Abwicklung (Bank-Partner) · steuereinfachAktien · ETFs · Sparpläne · Derivate (sehr breit)
Smartbroker+
Depot eröffnen
gettex 0 € ab 500 €, darunter 1 €; alle anderen Börsen 4 € (Xetra: 4 € + 0,01 %, mind. 1,50 € Börsenentgelt); Sparpläne 0 €; Guthaben-Zinsen 1,75 % p. a.Depot/Konto über Baader Bank; EdB bis 100.000 €; freiwilliger Einlagensicherungsfonds BdB zusätzlich40.000+ Aktien, 40.000+ Anleihen, 2.500+ ETFs, 18.000+ Fonds, 10.800+ Sparpläne, Derivate, 41 Kryptowährungen
Bitpanda
Zum Broker
Krypto Broker: Bitcoin-Premium 0,99 %; Trade Fee je nach Asset/Trade 0,00 % bis 2,49 %. Aktien/ETFs: 1 € pro Kauf/Verkauf. Fusion 2.0: 0,25 % bis 0,02 %.EU-reguliert (MiCAR) · Einheiten je Produkt: EU-regulierte Plattform; MiCAR-Lizenz, Produktstruktur je nach Asset beachtenKrypto · Aktien/ETFs · Edelmetalle · Fusion
WH Selfinvest
Zum Broker
Profi-Gebühren je Markt/InstrumentCSSF-reguliert; deutsche Zweigniederlassung unter BaFin-AufsichtFutures · Optionen · CFDs · Forex · Aktien/ETFs
FlatexOrder ab 5,90 € + Fremdspesen🇩🇪 Bankbroker · steuereinfachAktien · ETFs · Fonds · Derivate · Auslandsbörsen
Comdirect4,90 € + 0,25 % Orderprovision; mindestens 9,90 €, maximal 59,90 € zzgl. börsenplatzabhängiger Entgelte. ETF-/Aktien-/Zertifikate-Sparpläne regulär 1,5 % pro Ausführung.🇩🇪 Bankbroker · steuereinfachAktien · ETFs · Fonds · Derivate · Sparpläne
Capital.com
Zum Broker
Spread-basiert (CFDs) · Fokus auf UsabilityEU (CySec)/UK-Regulierung CFDs (Aktien/Indizes/Forex/Krypto-CFDs)
Consorsbank
Depot eröffnen
Neukunden: 0,95 € pro Order über Tradegate für 12 Monate; danach reguläres Preis-/Leistungsverzeichnis mit 4,95 € Grundpreis + 0,25 % Provision je nach Statusmodell🇩🇪 Bankbroker · steuereinfachAktien · ETFs · Fonds · Derivate · Sparpläne
Interactive Brokers
Zum Broker
Sehr niedrige Profi-Fees (modellabhängig)Top-Regulierung · globaler DMA-BrokerAktien · ETFs · Optionen · Futures · FX · Bonds

Was ist ein Online-Broker?

Ein Online-Broker ist ein digitaler Anbieter, über den Anleger Wertpapiere wie Aktien, ETFs, Fonds, Anleihen oder Derivate kaufen und verkaufen können. Anders als bei der klassischen Filialbank läuft die Depoteröffnung, Orderaufgabe, Abrechnung und Verwaltung vollständig über App oder Webplattform.

Der Begriff ist breiter, als er auf den ersten Blick wirkt. Ein Neobroker wie Trade Republic ist nicht dasselbe wie ein Allround-Depot wie SMARTBROKER+, ein CFD-Broker wie Capital.com oder ein Profi-Broker wie Interactive Brokers. Wer nur nach der kleinsten Gebühr sucht, trifft oft die falsche Entscheidung — weil er zu spät merkt, dass die benötigten Produkte fehlen.

Für deutsche Privatanleger sind fünf Punkte zentral: Kosten, Sicherheit, Produktangebot, Steuerabwicklung und Alltagstauglichkeit. Ein Broker kann sehr günstig sein und trotzdem falsch passen. Umgekehrt kann ein etwas teurerer Broker sinnvoll sein, wenn er mehr Handelsplätze, bessere Ordertypen oder sauberere Steuerdokumente liefert.

Beste Online Broker 2026: Unsere Top-Empfehlungen 05/2026

Der beste Broker hängt vom Nutzungsprofil ab. Ein ETF-Sparer braucht andere Funktionen als ein aktiver Trader, ein Dividendenanleger oder jemand, der regelmäßig Anleihen und Fonds kauft. Deshalb bewerten wir die Anbieter nicht nach einer einzigen Gesamtzahl, sondern nach konkreten Einsatzfällen.

Bester Allround-Broker: SMARTBROKER+

Smartbroker+ Plattform

SMARTBROKER+ ist die stärkste Wahl für Anleger, die ein breites Depot wollen und nicht nach sechs Monaten merken möchten, dass der Broker bei Anleihen, Fonds oder Handelsplätzen zu eng wird. Stiftung Warentest kürte SMARTBROKER+ im Dezember 2025 zum Kostensieger in allen getesteten Depotgrößen.

Das Angebot ist breiter als bei fast jedem anderen deutschen Broker: gettex-Orders ab 500 € Ordervolumen für 0 €, alle anderen Börsen für 4 € Flat (Xetra: 4 € + 0,01 % Börsenentgelt, mind. 1,50 € zusätzlich), 0 € Sparpläne, 10.800+ sparplanfähige Wertpapiere, über 40.000 Anleihen und 18.000 Fonds. Dazu kommen 1,75 % p. a. Zinsen auf das Guthaben des Verrechnungskontos — ein Detail, das im direkten Vergleich mit Trade Republic und Scalable Capital relevant wird. Depot und Verrechnungskonto liegen bei der Baader Bank, die zusätzlich Mitglied im freiwilligen Einlagensicherungsfonds des BdB ist.

Bester Broker für Einsteiger: Trade Republic

Plattform Trade Republic

Trade Republic ist die naheliegendste Wahl für Einsteiger, die schnell ein Depot eröffnen, Aktien oder ETFs kaufen und Sparpläne ab 1 € Sparrate einrichten möchten. Die Kostenstruktur ist einfach: keine Orderprovision, 1 € Abwicklungskostenpauschale bei Einzelorders, kostenlose Sparplanausführung. Über 2.600 ETFs und 2.700+ Aktien sind sparplanfähig, mit jeweils 1 € Mindestsparrate. Dazu kommen 2 % p. a. Cash-Zinsen, täglich berechnet, monatlich ausgezahlt.

Der Nachteil ist die Begrenzung auf eine sehr app-zentrierte Brokerlogik. Wer klassische Fonds, mehr Handelsplätze, komplexere Ordertypen oder tiefere Analysefunktionen braucht, stößt schneller an Grenzen als bei SMARTBROKER+ oder Scalable. Für den Einstieg in ETFs, Aktien und einfache Sparpläne bleibt Trade Republic aber sehr stark.

Bester Broker für internationale Aktien: Trading 212

Trading 212 ist besonders interessant für Anleger, die internationale Aktien und ETFs flexibel per App handeln möchten. Im Invest-Konto fällt keine Kommission auf Wertpapierorders an; relevant wird vor allem die Währungsumrechnung. Orders in einer anderen Währung als der Kontowährung kosten 0,15 % FX-Gebühr.

Die Stärke liegt bei internationalem Aktienhandel, Bruchstücken, einfacher App-Nutzung und Portfoliofunktionen wie Pies.

Bester Broker für aktive Trader: XTB

XTB Desktop Plattform

XTB ist stark für Anleger, die echte Aktien und ETFs handeln möchten, aber gleichzeitig eine Plattform mit Analysefunktionen, Charts und Trading-Tools wollen. Für Aktien und ETFs gilt 0 % Kommission bis 100.000 € monatliches Handelsvolumen; darüber fallen 0,2 % Kommission, mindestens 10 €, an. Bei Instrumenten in Fremdwährung können 0,5 % Währungsumrechnungskosten entstehen.

XTB ist kein reiner Depotbroker: Das CFD-Angebot ist prominent, und CFDs sind für Anfänger problematisch. Wer XTB nutzt, sollte klar zwischen echtem Aktien-/ETF-Investieren und gehebeltem Trading unterscheiden — die Plattform führt beides nah beieinander, was bei Unerfahrenen schnell zu Verwechslungen führen kann.

Bester Broker für Profis: WH SelfInvest

WH Selfinvest App

WH SelfInvest richtet sich klar an erfahrene Anleger und aktive Trader, die mehr brauchen als ein simples ETF-Sparplan-Interface. Der Fokus liegt nicht auf „Ein-Klick-Investieren“, sondern auf professionellen Handelsmöglichkeiten, direktem Marktzugang und einer Kostenstruktur, die sich vor allem bei größeren Volumina und häufiger Nutzung auszahlt.

Für Profis entscheidend ist nicht, wie minimalistisch eine App aussieht, sondern ob Orderarten, Handelsplätze, Plattformen und Preismodelle langfristig zur eigenen Strategie passen. Genau hier spielt WH SelfInvest seine Stärken aus: Wer aktiv handelt, mehrere Assetklassen nutzt oder präzise Kontrolle über Ausführungen braucht, findet hier deutlich mehr Tiefe als bei klassischen Neobrokern.

So wählst du den richtigen Online-Broker

Ein guter Broker passt zur Hauptnutzung. Wer monatlich 100 € in einen ETF spart, braucht keine Futures-Plattform. Wer US-Aktien aktiv handelt, sollte FX-Kosten und Handelsplätze ernster nehmen als die Depotgebühr. Wer Anleihen, Fonds und Dividendenwerte kombiniert, ist mit einem sehr schmalen Neobroker schnell schlecht bedient.

Kosten: Ordergebühr ist nicht alles

Die meisten Broker werben mit niedrigen Orderkosten. Das ist sinnvoll, aber unvollständig. Wirklich relevant sind Gesamtkosten: Ordergebühr, Spread, Handelsplatzentgelt, FX-Gebühr, Produktkosten, Sparplangebühr und mögliche Zusatzkosten bei Auslandsorders.

SMARTBROKER+ ist bei gettex-Orders ab 500 € sehr günstig und bei Xetra transparent (4 € + 0,01 % Börsenentgelt, Gesamtminimum ca. 5,50 €). Trade Republic ist bei einfachen Einzelorders und Sparplänen extrem transparent. Trading 212 ist bei Wertpapierkommissionen sehr stark, hat aber FX-Kosten. XTB ist bis 100.000 € Monatsvolumen bei Aktien/ETFs provisionsfrei. Wer aktiv handelt, sollte vorher genau prüfen, wie sich Kosten bei mehreren Orders im Monat addieren — besonders bei Fremdwährungen.

Sicherheit: Regulierung, Einlagensicherung und Wertpapierverwahrung

Bei deutschen Brokern ist wichtig, ob der Anbieter selbst eine Bank ist, mit welcher Depotbank gearbeitet wird und wie Kundengelder verwahrt werden. Cash, Wertpapiere und Fondsanteile haben unterschiedliche Schutzlogiken. Wertpapiere gehören grundsätzlich dem Kunden und fallen nicht einfach in die Insolvenzmasse des Brokers; Cash unterliegt dagegen je nach Struktur der Einlagensicherung oder einer Geldmarkt-/Treuhandstruktur.

Trade Republic ist eine deutsche Vollbank mit BaFin- und Bundesbank-Aufsicht. SMARTBROKER+ arbeitet über die Baader Bank, die zusätzlich Mitglied im freiwilligen BdB-Einlagensicherungsfonds ist. Scalable Capital nutzt ebenfalls deutsche regulierte Strukturen. Eine gute Übersicht bietet der Vergleich BaFin-regulierter Broker sowie unser Artikel zur Kapitalertragsteuer in Deutschland für die steuerliche Seite.

Produktangebot: ETF-Sparplan oder echtes Depot?

Viele Anleger brauchen am Anfang nur einen ETF-Sparplan. Später kommen Einzelaktien, Dividendenwerte, Anleihen, Fonds oder Geldmarkt-ETFs dazu. Wer dann den Broker wechseln muss, hat Aufwand mit Depotübertrag, Anschaffungsdaten und Steuerdokumenten. Deshalb sollte der Broker nicht nur für den ersten Kauf, sondern für die nächste Ausbaustufe passen.

Für maximale Einfachheit reicht Trade Republic. Für breitere Wertpapierauswahl ist SMARTBROKER+ klar stärker. Für internationale Aktien ist Trading 212 sehr praktisch. Für aktive Plattform-Nutzer ist XTB interessanter. Für Profi-Produkte wie Optionen, Futures oder komplexe internationale Märkte bleibt Interactive Brokers eine der tiefsten verfügbaren Plattformen.

Steuerlogik: Steuereinfach ist kein Nebendetail

Ein deutscher Broker führt Kapitalertragsteuer, Solidaritätszuschlag und Verlustverrechnung automatisch ab. Bei ausländischen Brokern müssen Anleger mehr selbst dokumentieren und in der Steuererklärung sauber erklären. Das kann bei wenigen Trades überschaubar sein; bei vielen Dividenden, Fremdwährungen, Verkäufen und Bruchstücken wird es schnell lästig.

In Deutschland gilt grundsätzlich 25 % Kapitalertragsteuer plus 5,5 % Solidaritätszuschlag auf die Steuer, also 26,375 % ohne Kirchensteuer. Der Sparer-Pauschbetrag beträgt 1.000 € für Einzelpersonen und 2.000 € bei Zusammenveranlagung. Mehr dazu im Leitfaden zur Kapitalertragsteuer in Deutschland.

Plattform & Bedienung: Im Alltag zählt nicht das Design, sondern das Tempo

Eine App kann hübsch sein – entscheidend ist, ob du im Alltag schnell und fehlerfrei handeln kannst. Du merkst die Qualität spätestens dann, wenn es hektisch wird.

Das macht eine gute Plattform aus:

  • Stabilität: App/Web funktionieren auch bei volatilen Märkten.
  • Ordertypen: Limit, Stop, Stop-Limit (und je nach Stil mehr).
  • Übersicht: Abrechnungen, Dokumente, Steuerbereich – leicht auffindbar.
  • Sparpläne: Ändern/pausieren/erhöhen in Sekunden, klare Ausführungstage.
  • Support-Erreichbarkeit: Wenn’s ein Problem gibt, willst du jemanden erreichen – nicht nur ein Kontaktformular.

Depotwechsel/Depotübertrag: Denk schon beim Start an den Exit

Du solltest den Broker wechseln können, ohne dass es ein Projekt wird. Ein guter Depotwechsel ist planbar – ein schlechter kostet Wochen und Nerven.

Worauf es ankommt:

  • Ablauf & Dauer: Depotüberträge dauern häufig mehrere Tage bis Wochen – je nach Broker und Positionen.
  • Anschaffungsdaten: Sollten korrekt übertragen werden (wichtig für Steuer & Performance).

Welcher Online Broker passt zu dir?

Unser Depot Vergleich zeigt vor allem eins: „den“ besten Broker gibt es nicht. Es hängt stark davon ab, wofür du dein Depot nutzt.

So gehst du vor in 2 Minuten

  1. Leg deine Hauptnutzung fest: Sparplan, Einzelkäufe, Trading, Krypto – und wie oft du wirklich handelst.
  2. Filtere nach den wenigen Punkten, die dich wirklich betreffen: Kosten, Handelsplätze/Produkte, Steuern in Deutschland, Plattform, Support.
  3. Triff die pragmatische Entscheidung: Wenn zwei Broker ähnlich sind, gewinnt der, der deinen „Hauptfall“ am saubersten löst (z. B. Sparplan-Setup oder internationaler Handel).

Krypto-Broker: Bitpanda, Kraken und Finst statt Depot-Kompromiss

Krypto ist kein normaler Aktienhandel. Wer Bitcoin oder Ethereum wirklich halten möchte, sollte zwischen echten Coins, ETPs, CFDs und App-Exposure unterscheiden. Bitpanda, Kraken und Finst sind stärker, wenn echte Krypto-Funktionen im Vordergrund stehen. Trade Republic und Scalable bieten Krypto-Zugang einfacher, aber weniger tief.

Für langfristige Krypto-Anleger zählen Verwahrung, Gebühren, Produktform und Steuerdokumentation. Für kurzfristige Trader zählen Liquidität, Spreads und Orderausführung. Eine Krypto-Position im Depot ist bequem; echte Krypto-Plattformen sind spezialisierter.

Vor- & Nachteile von Online-Brokern

Vorteile

  • Günstiger und digitaler Zugang zum Wertpapierhandel
  • Aktien und ETF-Sparpläne sind bei vielen Anbietern sehr günstig oder sogar kostenlos
  • Schnelle Depoteröffnung und bequeme Verwaltung per App oder Web

Nachteile

  • Häufig kein persönlicher Ansprechpartner wie bei klassischen Banken

Fazit: Welcher Online-Broker ist 2026 der beste?

Der beste Online-Broker 2026 hängt vom Profil ab. Für ein breites deutsches Wertpapierdepot ist SMARTBROKER+ aktuell eine der stärksten Lösungen — Stiftung Warentest bestätigt das mit dem Kostensieger-Titel für Dezember 2025. Kosten, Produktauswahl, Handelsplätze und Sparpläne spielen sehr gut zusammen, und 1,75 % p. a. Guthaben-Zinsen kommen obendrauf.

Trade Republic bleibt die beste Wahl für sehr einfache App-Nutzung, Sparpläne ab 1 € Sparrate und Anleger, die möglichst wenig Komplexität wollen — mit 2 % p. a. Cash-Zinsen als echtem Zusatzvorteil, sofern die neue IBAN-Struktur bekannt ist. Trading 212 ist stark für internationale Aktien und Bruchstücke und bietet 3 % p.a. Cash-Zinsen. XTB passt für Anleger, die Aktien, ETFs und Trading-Tools kombinieren möchten. Interactive Brokers und WH SelfInvest sind für erfahrene Nutzer, die bewusst Tiefe suchen.

Die schlechteste Entscheidung ist nicht ein Broker auf Platz zwei oder drei. Es ist ein Broker, der nicht zur eigenen Nutzung passt. Wer vor der Eröffnung ehrlich klärt, ob er Sparplananleger, Dividendeninvestor, aktiver Trader oder Krypto-Nutzer ist, spart sich später Gebühren, Frust und unnötige Depotwechsel.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Online Broker

Haftungsausschluss:

72% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.
*Kapitalanlagen bergen Risiken. Der Wert Ihrer Anlage kann steigen oder fallen, und Sie erhalten unter Umständen nicht den investierten Betrag zurück. Frühere Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Trading 212: Um einen kostenlosen Anteil im Wert von bis zu 100 EUR/GBP zu erhalten, können Sie über diesen Link ein Konto bei Trading 212 eröffnen. Bedingungen gelten
Disclaimer: Trading ist riskant und Sie könnten einen Teil oder Ihr gesamtes investiertes Kapital verlieren. Alle veröffentlichten Informationen dienen ausschließlich Informations- und Bildungszwecken und stellen keine Form von Finanz-/Anlageberatung und/oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.