
CFDs sind komplex und riskant. 76% der Kleinanleger verlieren Geld.

Martin Calpe
Country Manager Germany
Rankia
WH SelfInvest ist ein Broker für aktive Trader mit breiter Produktpalette und mehreren Profi-Plattformen. Das Angebot ist stark bei Futures/CFDs und direktem Börsenzugang, wirkt aber für Einsteiger schnell komplex. Wer selten handelt, sollte mögliche Inaktivitäts-/Verwaltungsgebühren im Blick behalten.
WH SelfInvest ist kein „App-Broker für nebenbei“, sondern ein Anbieter für alle, die aktiv handeln und dabei professionelle Tools wollen. Der Schwerpunkt liegt klar auf CFDs, Futures, Optionen und Forex – also auf Instrumenten, bei denen Ausführung, Plattformqualität und Orderfunktionen wichtiger sind als eine möglichst hübsche Oberfläche. Für deutsche Nutzer ist vor allem relevant: WH SelfInvest ist reguliert (Luxemburg/CSSF) und betreibt eine Zweigniederlassung in Deutschland. Wer schon länger tradet, findet hier eine breite Produktpalette sowie mehrere Plattform-Optionen – je nach Konto und Handelsstil (u. a. NanoTrader für systematisches Trading/Strategien, MT4, sowie Anbindungen wie TradingView bzw. TWS). Die Kehrseite ist typisch für „Pro“-Broker: Die Plattform- und Kontolandschaft wirkt im Vergleich zu Neo-Brokern komplexer, und die Kostenstruktur ist nicht „eine Flat-Fee für alles“, sondern hängt vom Markt/Produkt ab. Außerdem sollten Wenig-Trader mögliche Inaktivitäts-/Verwaltungsgebühren im Blick behalten, wenn über längere Zeit keine Orders ausgeführt werden. Unterm Strich: Wenn du wirklich traden willst (statt nur gelegentlich zu kaufen), bekommst du bei WH SelfInvest ein Setup, das darauf ausgelegt ist. Für reine Buy-&-Hold-Anleger oder absolute Anfänger ist das Angebot dagegen oft überdimensioniert – dann sind einfachere Depotlösungen meist die bessere Wahl.
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